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Auerbach-Vogtlandkreis.de - Auerbach Geschichte

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Die Geschichte von Auerbach

 
Im Herzen des Vogtlandes entstand Anfang des 12. Jh., im Zuge der Besiedlung durch Franken, Bayern und Thüringen, als befestigter Punkt der Auerbacher Burgfried auf einem Talsporn im Osten. 1282 wird die Burg mit ihrem Burgherrn Conradus de Urbach, einem Vasall des Vogtes von Gera, Weida und Plauen, erstmalig urkundlich erwähnt. Im Zuge des sprachlichen Wandels vom Mittelhochdeutschen zum Niederhochdeutschen wurde wahrscheinlich aus „Urbach“ dann „Auerbach“.

Die mittelalterliche Stadt mit gitterförmigem Grundriss wurde im 14. Jh. planmäßig durch Vögte von Plauen angelegt. Die Bürger wurden 1436 durch den Burgvogt mit dem Bierbrauen belehnt. Es entwickelten sich der Zinn- und Eisenerzbergbau. 1503 erhielt Auerbach ein Bergamt und wurde 1543 Bergstadt. Da es nun Pechgewerkschaften und Pechhütten gab, erhielt Auerbach im 17. Jh. den Beinamen „Pechstadt“.

Immer wieder hatte man an den Folgen verheerender Stadtbrände – zehn große an der Zahl – sowie der Pest und des Dreißigjährigen Krieges, zu tragen. 1775 führte man die von Plauen kommende Herstellung von Barchent und Kattun in Auerbach ein. 1800 wurde die Stadt wichtigster Getreidehandelsplatz des Vogtlandes und des westlichen Erzgebirges. Zu Beginn des 19. Jh. sind in der gegenüberliegenden Hanglage über der Göltzsch Wohnhäuser im Klassizismus und Jugendstil erbaut worden.

Mit der Errichtung von Bildungsanstalten, wie dem Königlich-Sächsischen-Lehrerseminar, einer Real-, Bürger-, Haushalt- und Weißwarenschule sowie einer Stickereifachschule wurde die Tradition der Schulstadt, welche mit der Errichtung einer ersten Knabenschule bereits 1529 ihren Anfang nahm, fortgesetzt. Ein normales rapides Wachstum war seit der Eröffnung der Eisenbahnstrecken in den siebziger Jahren des 19. Jh. zu verzeichnen.

Nach kampfloser Übergabe im Mai 1945 an US-Truppen wurde Auerbach im September 1945 durch sowjetische Truppen besetzt. Ab 1980 entstanden im Westen der Stadt neue Wohngebiete. Nach der Vereinigung Deutschlands entstanden Industrie- und Gewerbegebiete, die die Grundlage für eine weitere Expansion der Stadt bildeten.

Zwischen Hügelland und Höhen um 500 m liegt es wunderschön eingebunden in die vogtländische Landschaft. Heute ist Auerbach Zentrum des östlichen Vogtlandes und Tor zum Naturpark „Erzgebirge/Vogtland“. Weithin sichtbar mit ihren Wahrzeichen, den drei Türmen, hat die „Drei-Türme-Stadt“ Auerbach einiges zu bieten.

Quelle: Stadtverwaltung Auerbach


 
Web auerbach-vogtlandkreis.de






 
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